Kunst trifft Kirche

Mitte Mai war ich nach Steinhausen im Kanton Zug eingeladen. Im und um das Pfarreizentrum fand dort ein mehrwöchiges Kunstfestival statt. Zusammen mit der Abteilung Gestaltung + + Design an der Hochschule Luzern organisierte Pfarreileiter Ruedi Odermatt im Vorfeld einen Wettbewerb unter jungen Kunstschaffenden. Eine Jury wählte schliesslich acht Projekte aus, die auf dem Pfarreiareal umgesetzt wurden: Kunst trifft Kirche. Ich wurde als Vertreter der Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche eingeladen, bei einem Podiumsgespräch mitzureden im Dialog von Kunst und Kirche. Dabei waren u.a. auch sechs der acht jungen Kunstschaffenden.

Die „Luzerner Gruppe“ zeigte sich über die Anfrage des Pfarreileiters erstaunt. Damit hatte sie nicht gerechnet. Kunst und Kirche würden doch zwei sehr unterschiedliche Bereiche und Milieus verkörpern, die einander in der heutigen Zeit nichts zu sagen hätten. Tatsächlich kommt es nach meinen bescheidenen Kenntnissen nicht oft vor, dass Kirchenvertreter:innen offensiv auf moderne Künstlerinnen und Künstler zugehen und eine Carte blanche, Raum, Zeit sowie Geld offerieren. Nach kurzem Zögern nahmen aber die Leute aus Luzern die „Herausforderung“ an. Sie studierten die Örtlichkeiten in Steinhausen und erarbeiteten ortsbezogene Kunstprojekte für den Aussenraum und für Innenräume. Dass acht davon umgesetzt werden konnten, bewerte ich als gelungen.

Öffentlicher Raum
Kirchenräume haben den Vorteil, dass sie öffentlich und gratis zugänglich sind. Mit moderner Kunst kombiniert, könnte die Hemmschweller tiefer gesetzt werden, damit solche Räume auch von Leuten, die an Kunst interessiert sind, betreten werden. Museen liefern Anschauungsunterricht. Phantasie, Willen und etwas Mut wären gefragt, um vorgefasste und herkömmliche Sehgewohnheiten aufzubrechen. Viele Kirchenräume haben eine Aura, die mit guter Energie aufgeladen ist/wäre. Die Verantwortlichen müssten ihr „nur“ Raum lassen (ich weiss, dass ich in den Wald hinein rufe). Die Bereiche Kirche und Kunst sind/wären beide dazu da, „den Staub des Alltags von der Seele zu waschen“ (Pablo Picasso) oder Eisplatten in unseren Herzen aufzutauen. Steinhausen liefert dazu ein gutes und aktuelles Beispiel. Wo Kunst auf Kirche trifft, kann es Überraschungen geben, neue Perspektiven.

Überraschung
Kirche darf umgekehrt auch auf Kunst treffen, um Energien freizusetzen. Dazu muss sie ihre eigenen Räume verlassen. Ein schönes, in der Schweiz eher unbekanntes Beispiel gibt der Vatikan. Die aktuelle 60. Kunst-Biennale zeigt das in Venedig. Sie dauert bis zum 24. November 2024. Im Frauengefängnis auf der Insel Giudeca bespielt der Vatikan einen Pavillon. Die Kunstwerke im Gefängnis sind im Dialog mit 80 gefangenen Frauen entstanden. Sogar ein Gefängnis kann Ort für Kunst sein. Um Staub des Lebens von der Seele zu waschen. Auch Papst Franziskus machte mit. Als erster Papst überhaupt (!) besuchte er am 28. April 2024 die Kunst-Biennale. Er kam mit gefangenen Frauen, mit Jugendlichen und mit Kunstschaffenden ins Gespräch. Dabei gestaltet der Vatikan nicht zum ersten Mal einen Pavillon in Venedig, er ist seit 2013 mit eigenem Biennale-Auftritt präsent. Verantwortlich ist der Kulturbeauftragte des Vatikans, Kurienkardinal Gianfranco Ravasi. Wer kennt in der Schweiz diese Seite des Vatikans? Eine rhetorische Frage.

Es geht gleich weiter
Kunst trifft Kirche – Kirche trifft Kunst. Und das im grossen Stil. Und das in der Schweiz. Im Jahr 2024 feiert eine Institution ihr 100-Jahr-Jubiläum. Sie wurde 1924 gegründet, um moderne Kunst und moderne (= aktuelle) Kirche in einen kreativen Dialog zu versetzen. Ich schreibe von der – Achtung: ein etwas schwerfälliger Begriff – Schweizerischen Sankt Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche, auf Lateinisch Societas Sancti Lucae, abgekürzt SSL. (Der biblische Evangelist Lukas, über den historisch nichts bekannt ist, gilt u.a. als Patron der Maler und Kunstschaffenden. In Rom werden mehrere Ikonen gezeigt, die laut einer frommen, schön erfundenen Tradition von seiner Hand stammen sollen … Darum wurde Lukas mit Kirche und Kunst verbunden).

Seit langer Zeit bin ich Mitglied der SSL, davon neun Jahre in deren Vorstand. Letztes Jahr begann mein Engagement für das Jubiläum 100 Jahre gegenwärtig. Ende Juni erscheinen ein Jubiläums-Jahrbuch und eine ArtMap. Die ArtMap listet als Faltblatt im Format 84 x 59 cm alle 30 Kunstinterventionen auf, die zwischen Juli und November 2024 in Kirchenräumen der Schweiz umgesetzt oder im Umfeld von Kirchenräumen diskutiert werden. Zahlreiche Hinweise auf das Jubiläum, auf die ArtMap und auf die Kunstinterventionen finden Sie auf der Webseite www.lukasgesellschaft.ch. Da können Sie bei Bedarf die ArtMap herunterladen.

Vielleicht stolpern auch Sie zwischen Juli und November über ein neues Kunstwerk von Schweizer Kunstschaffenden in einem Kirchenraum.

Kunst trifft Kirche
Kirche trifft Kunst.

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Von Grosseltern und deren Enkel:innen

Von einem ihrer Grossväter erzählt Elena Kostioukovitch in der neuen Lettre International (144/Frühjahr 2024). Sie wurde 1958 in Kiew geboren. Ein Gespräch mit ihm fand 1968 während ihres letzten Besuches in der Stadt statt. Das 10-jährige Mädchen stand mit ihrem Grossvater an der Stelle, wo sich unter dem Asphalt einst Massengräber befanden. Er erzählte schon der vier- und fünfjährigen aus seinem Leben und vom Zweiten Weltkrieg. Damals lebte sie noch in Kiew. Elenas andere Grosseltern wurden 1941 in Babyn Jar ermordet.

Nach dem Ersten Weltkrieg (ab 1919) – im Zweiten Weltkrieg – heute wurden und werden in der Ukraine unzählige entsetzliche Geschichten von Unterdrückung, Gefängnis, Folter, Mord, Massakern und Tod erzählt. Wie reagiert „die Welt“ heute auf die Situation im Land? Wir können es in den Medien ein Stück weit mitverfolgen. Die Aussichten der Ukraine scheinen nicht rosig zu sein. Und wer kennt historische Hintergründe jener Region? 1853 bricht der Krimkrieg aus, die eigentliche Geburtsstunde des Ost-West-Konflikts (Konstantin Sakkas). Von 1876 bis 1878 folgt die Balkankrise. Vom späten 18. bis ins späte 19. Jahrhundert war Russland übrigens offiziell-inoffizielle Schutzmacht Preussens. Ins Lager des Westens wechselte das neue Deutschland erst nach 1945, doch Ostdeutschland blieb nach Russland ausgerichtet. Geschichte verläuft kurvig. Zurück zu Elena.

Elena Kostioukovitch ist seit ein paar Jahren italienische Staatsbürgerin und lebt in Mailand. Als Publizistin schreibt sie kritisch über den Putinismus und dessen nicht erreichten (unerreichbaren?) Ziele. Die Autorin fragt sich, wer jemals gedacht hätte, dass der Krieg von 1943 achtzig Jahre später, 2023, auf genau gleiche Weise von Putins Armee wiederholt werden würde? Die Unmenschlichkeit der Armeeführung gegenüber ihren eigenen Soldaten sei heute die gleiche wie in den vier Jahren des Krieges gegen Hitler Deutschland. Auch heute gebe es in den russischen Truppen „Männer zweiter Klasse“, untrainiertes, schlecht ausgerüstetes Kanonenfutter. Und Putin spiele gerne mit historischen Vergleichen: „Am 22. … um vier Uhr … wurde Kiew bombardiert …“ Das war am 22. Juni 1941 im Unternehmen Barbarossa. Elenas Grosseltern wurden geweckt, ihre Mutter, damals 5 Jahre alt, brach im Kinderzimmer in Tränen aus … Auf Wunsch von Xi Jinping – er wollte die Schlussfeier der Olympischen Spiele in Peking nicht stören lassen – verschob Putin seinen Angriff auf die Ukraine „netterweise“ um zwei Tage auf den 24. (Februar 2022). Die schicksalsträchtige Uhrzeit blieb. Im Jahr 1941 wie im Jahr 2022.

Ein Grossvater in Bern
Heute bin ich selber Grossvater. Unseren heranwachsenden Enkelkindern kann ich – zum Glück – nichts von selbst erlebtem Krieg erzählen. Meine wenigen Erlebnisse als HD-Soldat in der Schweizer Armee dienen eher als …, ich finde gerade kein Wort dafür. Aber jetzt toben Kriege, sogar in Europa. In zahleichen Medien sind bad news Tagesgespräch. Unsere Enkelkinder – zwischen 4 und 12 Jahre jung – bekommen eine unruhige Zeit mit, sehen dunkle Wolken am Horizont, hören beängstigende Meldungen. Was macht das wohl mit ihnen und ihren Seelen?

Aus meiner Kindheit in jener Phase zwischen 1952 und 1964 erinnere ich mich nicht an ähnlich emotionale Vorkommnisse. Da fällt mir ein: mein Grossvater in Arbon erzählte manchmal, wie jenseits des Bodensee in Friedrichshafen im Zweiten Weltkrieg Bomben der Alliierten einschlugen. Dort wurde Kriegsmaterial der Deutschen produziert. 14 km von Arbon entfernt. Die neutrale Schweiz sei aber im Krieg verschont geblieben, hiess es in der Selbstmythologisierung.

Unser zehnjähriger Enkel sagt mir, dass er jeden Abend um 21.00 Uhr vor dem Einschlafen Nachrichten auf Radio SRF höre. Ich bin beeindruckt.

Erinnerungen wachhalten
Als Grossvater sammle ich meinerseits Informationen zu meinem Leben und zur gegenwärtigen Weltlage. Ich will für unsere Enkel:innen Notizen, Texte schreiben und zusammenstellen, Erinnerungen wachhalten. Wenn sie eines Tages 20-jährig sein werden, sollen sie darin nachlesen können, was ihren Grossvater im Jahr 2024 beschäftigte – falls es sie dann überhaupt noch interessiert. Wie er auf sein Berufsleben zurückschaute. Welche Länder und Kulturen er zusammen mit Grossmutter bereiste. Welche Philosophie ihn prägte. Wo er seine Ansichten im Lauf der Zeit dank neuer Einsichten veränderte. Meine Sammlung an Material, an Stoffen in Bezug zum Alltag wächst und wächst – auch ohne direkte Kriegserfahrung.

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Liste 30. Liste 31

Manchmal sehe ich unterwegs ein Wort, das in meinem Kopf spontan eine Kaskade von Begriffen auslöst. Heute war es die Schlagzeile eines Zeitungsaushangs: „Mythen sind stärker als Fakten“. Das ist zwar nichts Neues. Mich inspirierte diese Schlagzeile aber gleich zum Anlegen von zwei neuen Listen. Liste 30: „Was im Leben zählt“. Liste 31: „Was im Leben nicht zählt“. Ich bin bekannt dafür, einige meiner Tätigkeiten und Erlebnisse in Listen zusammenzustellen. JedeR hat eine Sammelleidenschaft. Oder einen Ordnungsfimmel. Oder … (es soll zu solchen „Eigenschaften“ keine neue Liste geben …) Die erste Liste – die Mutter aller Listen – listet 28 weitere Listen auf. Heute kommen zwei dazu.

Liste 30: Was im Leben zählt
Emotionen
Irrationales
Mythen und Selbstmythologisierung
Ignoranz
Machtpolitik
Interessenvertretungen
Religionen mit ihrer Theatralik
Projektionen
Unterstellungen
Behauptungen
Ideologien
Geschichtsklitterung
Ganzheitliches
Bauchgefühle
Körpersprache
Gruppenidentitäten
Schwarmverhalten
Zufallendes
Jugendkult
Schönfärberei
Gesundheit
Mein subjektiver Ich-Kosmos

Liste 31: Was im Leben nicht zählt
Vernunft
Wissen(schaft)
Keine-Ahnung-haben
Intellekt
Denken
Logik
Das muss sich ändern
Geschichte
Erfahrung
Zusammenhänge
Hintergründe
Fragmente
Zufälle
Zeichen von Schwächen und Krankheiten
Alt werden
Mein subjektiver-Ich-Kosmos (Life ist not about me)

Wie alle meine 29 bisherigen Listen, sind auch die beiden neuen Listen 30 und 31 selbstverständlich unvollständig, fragmentarisch. Einige Begriffe können auf beiden Listen vorkommen – je nach Sichtweise. Und wenn ich lange an den Listen herumbasteln würde, könnte deren Umfang ausgebaut werden. Ich lasse es.

Ordnen Sie Ihr Leben – oder einen Teil davon – ebenfalls listenmässig und somit einigermassen übersichtlich? Oder verzichten Sie listigerweise auf Listen? So sei es, sagen Sie, Ausnahme sei das Studium der aktuellen Rangliste im Fussball. Sie müssten natürlich wissen, wie viele Punkte Ihr Lieblingsclub noch brauche, damit das Abstiegs-Gespenst verbannt wäre. Der Vorteil einer Rangliste: sie kann sich von Spiel zu Spiel verändern – im Guten wie im Schlechten. Die Hoffnung, dass es aufwärts geht, stirbt zuletzt. Doch diese wäre wiederum Teil einer anderen Liste.

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Hören und mischen

Kopfhörer mit „Noise Cancelling“ lassen laute Geräuschkulissen verstummen, praktisch für Leute, welche klassische Musik geniessen. Ich höre gerne Geräusche, Nebentöne, Vogelgezwitscher. Kopfhörer ohne NC lassen mir „die Welt“ ans Ohr.

Eine Szene aus einer früheren beruflichen Tätigkeit ist mir vor Augen. Ich sitze an Sonntagabenden am Mischpult im Studio des Bieler Lokalradios Canal3 und stelle meine Sendung zusammen. Mit Kopfhörer, ein wichtiges Utensil. Via Mischpult kommen meine Interviewgäste, mein Moderationstext, meine Musikauswahl, der Jingle des Radios und der Jingle meiner Sendung sowie hie und da spezielle Geräusche auf einem grossen Band zusammen. (Damals ging es im Studio noch analog zu und her.) Das Tonband wird drei Tage später im Radiostudio abgespult.

Hören und mischen habe ich im übertragenen Sinn für das Herstellen eines neuen Textes verwendet: Mit Kopfhörer am Mischpult „Welt“. Essay in sieben Bildern. Hier sind 17 Seiten zu lesen. Kopfhörer brauchen Sie dafür nicht, höchstens eine Brille.

Im Lauf der Tage, Wochen und Monate sammle ich in meinem Büro Material, das ich vielleicht für ein zu schreibendes Buch oder für kürzere Texte verwende. Input vor Output. Es handelt sich um Zeitungsartikel, Reisenotizen, Abschnitte aus Büchern und Zeitschriften, um Kenntnisse aus Philosophie und Psychologie. Es sind soziologische, kulturelle, religionswissenschaftliche, politische Beobachtungen. Das Material vergleiche ich mit farbigen Fäden, die in einer Weberei zu Teppichen gewoben werden. So sehe ich mich als Weber, der Textteppiche herstellt.

Hören und mischen, das gefällt mir. Ich bin gern in meiner Textteppich-Manufaktur, in meiner Werkstatt. Handarbeit und Kopfarbeit verbinden sich.

Sieben Bilder
Die Textweberei bildet das erste Bild meines neuen Essays. Das zweite Bild kommt in Ihrem Alltag vor, liebe Leserin, lieber Leser. Ich ziehe einen Bogen von der Zeitung auf Papier zur Zeitung auf dem Smartphone bis zu maschinellen Lerntechnologien, die als KI bezeichnet werden. Als regekult-Konsument:innen benutzen Sie wohl eine Vielfalt von Medien.

Mein drittes Bild umfasst fünf Seiten. Dessen Überschrift: Es rumort. Jetzt hat der Kopfhörer ohne NC eine wichtige Funktion: hinhören, was sich zur Zeit entwickelt an der Oberfläche wie im Untergrund unserer Gesellschaften. Es rumort. Das ist zwar nichts Neues, doch das Rumoren verstärkt sich möglicherweise gerade in manchen Bereichen. Ich zähle im Essay einige auf. Ob es nächstens auch bei uns zu grösseren Eruptionen kommt? Ungewissheiten wachsen. Eine mögliche Reaktion: den Kopf in den Sand stecken und abwarten. Oder Kopfhörer aufsetzen und genau hinhören. Unbequemes aushalten, politisch handeln.

Mein viertes Bild stellt Tausendfüsser* vor. Sie inspirieren mich. Sie gehen, spielen, tanzen auf dem Boden der Erde. Selbst wenn einmal ein Fuss stolpert oder straucheln sollte – andere Füsse halten das Gleichgewicht des Wesens, es kann nicht fallen. Miteinander bauen Tausendfüsser* Welt. Als Tausendfüsser* grüsse ich meine 999 Mittausendfüsser*!

Das fünfte Bild lädt ein, Kulturlandschaften zu erwandern, als Tausendfüsser* unterwegs zu sein und unterwegs zu bleiben. Und dabei nicht zu vergessen, zu welchem Milieu ich gehöre – und zu welchen Milieus andere zu zählen sind, die anders denken und anders fühlen wie ich.

Das sechste Bild wirft einen Blick hinaus in den Weltraum. Das machen für uns Teleskope wie James Webb, Euclid, Tess, Cheops und bald einmal die Weltraum-Antenne LISA. Sie bringen neue Bilder in unsere Köpfe. Ob diese neuen Bilder auch zu neuen Überzeugungen und Denkmodellen in unseren Köpfen führen werden? Das Fragezeichen steht. Ob unser Gehirn mitmacht bei der Suche nach Antworten? Es ist bekanntlich „eine faule Sau“… Und von „Vernunft“ zu reden, sei illusorisch, sagen Hirnforscher:innen.

Das siebte Bild kommt auf das Mischpult zurück. Am Mischpult „Welt“, so (m)eine mögliche These, wäre es vorteilhaft, im Plural zu leben. Eine lebbare Möglichkeit?

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